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Lieferando Provision 2026: Was Restaurants wirklich zahlen

Wer als Restaurant auf Lieferando listet, zahlt nicht einfach eine Provision – er zahlt mehrfach. Die meisten Gastronomen kennen die grobe Zahl: irgendwas zwischen 13% und 30%. Aber was dahinter steckt, überrascht viele.

Was Lieferando wirklich kostet

Lieferando arbeitet mit verschiedenen Provisionsmodellen je nach Vertrag, Standort und Laufzeit. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen drei Bereichen:

  • Standard-Provision: Liegt typischerweise zwischen 13% und 30% des Bestellwerts, abhängig davon ob das Restaurant Eigenlieferung oder Lieferando-Logistik nutzt.
  • Lieferando-Lieferung (Scoober): Wer keine eigenen Fahrer hat und auf Scoober zurückgreift, zahlt einen deutlich höheren Anteil, oft im oberen Bereich der Provisionsskala.
  • Mindestgebühren & Aktivierungskosten: In manchen Verträgen gibt es monatliche Mindestbeträge unabhängig vom Umsatz.

Ein Rechenbeispiel

Ein Restaurant mit 300 Bestellungen pro Monat und einem durchschnittlichen Bestellwert von €28:

Monatsumsatz über Lieferando€8.400
Provision bei 25%€2.100 pro Monat
Pro Jahr€25.200 direkt an Lieferando

Das ist kein Randposten, das ist ein erheblicher Teil des Gewinns.

Warum Restaurants trotzdem dabei bleiben

Die Plattform bringt Reichweite. Lieferando ist in Deutschland Marktführer und viele Restaurants generieren dort einen Großteil ihrer Bestellungen. Das Problem: Mit jeder Bestellung über die Plattform wird die Abhängigkeit größer und ein Ausstieg fühlt sich immer riskanter an.

Hinzu kommt: Lieferando gehören die Kundendaten. Das Restaurant bekommt keine E-Mail-Adressen, keine Telefonnummern, keine Möglichkeit zur direkten Kundenkommunikation. Jede Bestellung ist eine verlorene Chance auf Kundenbindung.

Was Restaurants tun können

Der Ausweg liegt nicht im kompletten Ausstieg, sondern in der schrittweisen Migration. Wer parallel einen eigenen Bestellkanal aufbaut und aktiv Kunden dorthin führt, kann seinen Plattformanteil über Monate reduzieren ohne Umsatz zu riskieren.

  • QR-Codes auf Verpackungen und Quittungen: Jede Lieferando-Bestellung wird zur Werbefläche für den eigenen Shop.
  • Rabattaktionen exklusiv im eigenen Kanal: Stammkunden wechseln wenn der Anreiz stimmt.
  • Loyalty-Programme: Punkte sammeln funktioniert nur im eigenen Shop, nicht auf Lieferando.

Fazit

Lieferando ist kein Feind, aber eine teure Abhängigkeit. Restaurants die heute anfangen einen eigenen Kanal aufzubauen, zahlen in zwei Jahren deutlich weniger Provision. Der erste Schritt kostet weniger als eine Woche Provisionen.

Delovery hilft Restaurants dabei, ihren eigenen Bestellkanal aufzubauen und Schritt für Schritt unabhängiger von Plattformen zu werden — mit Garantie.

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